Freiheiten zum Querdenken

Das z’Morgen-Projekt QiQi.ch hat sich beim Querdenker Werner Schönenberger einerseits aus Lebenserfahrungen und anderseits aus Beobachtungen des Gesellschaftswandels entwickelt. Vieles wurde von ihm im Laufe der Zeit immer stärker hinterfragt. Immer häufiger machte er sich auch Gedanken zum dritten Lebensabschnitt, der Pension. Dabei drehte sich immer alles ums Gleiche: Pferde, Arbeit, Gesundheit und innerer Frieden. Aus der Summe aller Träume entstand schliesslich das QiQi.ch-Projekt.

Kleinvieh macht auch Mist

Die Idee des z’Morgen-Kuriers wuchs später nicht nur auf dem Mist des Initianten. Mitentscheidend waren auch Erfahrungen von schwarzen Socken, Sonntagsbäckern, Tankstellenshops und Freunden der HSG. Die entscheidende Basis haben aber die vielen Bäcker geschaffen, die betriebswirtschaftlich gerne als Schlafmützen bezeichnet werden, obwohl dies ihrer Arbeitszeit widerspricht.

Auf zur Gipfeltour

Schon viele Jahre ist es her, seit der Initiant seinen Kindern versprach: „Nach der Pension wird Papa mit Ross und Wagen am Sonntagmorgen für den Bäcker Gipfeli verteilen.“ Vor fast einem Jahr entschied er dann: „So, in den nächsten Sommerferien starten wir unsere Gipfel-Tour!“ Mit dem Versprechen kamen aber gleichzeitig Fragen auf: „Wo ist der E-Shop für die Bestellungen? Wo sind die Lieferanten?“ Beides fehlte damals noch, nur das Bedürfnis war erkannt.

Erstes Abo-Frühstück der Schweiz

Kollegen, Mitarbeiter, Gespannfahrer und Bäcker fanden die Idee einer sonntäglichen Frühstückslieferung gut, doch keiner reagierte euphorisch. Erst als die beiden jungen Informatiker Mario Jost und Rolf Berger vorschlugen, das Geschäftsmodell mit einem zentralen Abo-E-Shop auf die ganze Schweiz auszuweiten, bekam alles auch wirtschaftlich interessante Perspektiven. Der Entscheid für den ersten z’Morgen-Abo-Shop der Schweiz fiel dann schnell, und plötzlich wurden die Träumer auch als Macher erkannt.

Drumherum glücklich

Inzwischen hat QiQi.ch seine Feuertaufe bestanden, und der Frühstücksservice wächst kontinuierlich. Der Mut zum Risiko scheint sich zu lohnen. Noch erfreulicher sind aber die vielen Nebeneffekte, die dieses Projekt auch emotional wertvoll und nachhaltig machen.